Datenklau: Datinganbieter entschädigt Kunden

Toronto. Rund zwei Jahre nach dem großen Datendiebstahl bei der Datingplattform Ashley Madison wollen die Betreiber eine Sammelklage in den USA mit der Zahlung von 11,2 Millionen Dollar beilegen. Die Einigung muss noch vom Richter abgesegnet werden, wie die kanadische Betreiberfirma Ruby Corp. mitteilte. Hacker hatten im Juli 2015 Daten von rund 37 Millionen Kunden des Datingportals gestohlen und veröffentlicht. Ende 2016 hatten die Betreiber eine Klage der Aufsichtsbehörde FTC mit der Zahlung von 1,6 Millionen Dollar beigelegt. Das Unternehmen bot an, alle Daten löschen zu lassen. Die von Hackern veröffentlichten Profile zeigten aber, dass noch Informationen auf den Servern blieben. dpa/nd

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken