Werbung

Kein schneller Rückgang der Flüchtlingszahlen

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Das Entwicklungsministerium rechnet nicht mit einem Rückgang der weltweiten Flüchtlingszahlen. »Wir gehen in der Bundesregierung nicht davon aus, dass sich die Lage kurzfristig entspannen wird«, sagte der Staatssekretär im Ministerium, Friedrich Kitschelt, am Montag bei der Vorstellung des Jahresberichts der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Konkrete Prognosen seien derzeit angesichts der komplizierten Situation in Krisengebieten wie Syrien und Afghanistan schwierig. Nach UN-Angaben gibt es aktuell fast 66 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene. Ihre Zahl werde sich, falls die Erderwärmung nicht bei maximal 1,5 Grad gestoppt werde, vervielfachen, warnte Kitschelt. Defizite im Klimaschutz und in der Krisenprävention könnten auch hierzulande mittelfristig zu ernsten Konflikten führen. »Die Mauern werden nicht hoch genug sein«, um Sicherheit und Wohlstand in Europa zu bewahren, sagte Kitschelt. In Anspielung auf die Forderung der CSU nach einer Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen, erklärte er, die Würde des Menschen sei ein Gut, das »weder Grenzen kennt noch Obergrenzen«. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!