Werbung

ARD und ZDF verhandeln wieder

Olympische Spiele

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Mehr als ein halbes Jahr nach dem offiziellen Scheitern der Vertragsgespräche scheint es im TV-Poker um die Olympischen Spiele doch noch eine Lösung zu geben. »Wir befinden uns in Gesprächen mit Eurosport/Discovery«, bestätigte am Dienstag ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky. »Wir haben ja bereits im vergangenen Jahr betont, dass wir uns bemühen werden, Sub-Lizenzen an den Olympischen Spielen zu akzeptablen Bedingungen zu erwerben.«

Im November vergangenen Jahres waren die Verhandlungen wegen sehr unterschiedlicher Preisvorstellungen offiziell eingestellt worden. Discovery wollte angeblich 150 Millionen Euro für die Übertragungsrechte der Spiele in Pyeongchang (2018) und Tokio (2020), die deutschen TV-Sender waren jedoch nicht bereit, mehr als 100 Millionen Euro zu bezahlen. Eine offizielle Bestätigung dieser Summen gab es nicht. Das US-Unternehmen Discovery kündigte an, die Live-Übertragungen exklusiv auf Eurosport und anderen hauseigenen Sendern zu zeigen.

»Eine abgeschlossene Vereinbarung gibt es bisher nicht«, sagte Balkausky. »Aus diesem Grund können wir uns zu der Thematik derzeit nicht weiter äußern.« Die deutsche Discovery-Chefin Susanne Aigner-Drews hatte am Vorabend lediglich gesagt: »Ich kann bestätigen, dass es wieder Gespräche gibt.«

Discovery muss für die europäischen TV-Rechte für die vier Spiele bis 2024 an das Internationale Olympische Komitee (IOC) 1,3 Milliarden Euro zahlen. Ohne Sub-Lizenzen für den deutschen Markt ist diese Summe schwer zu refinanzieren. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!