Werbung

Maduro fordert Aufklärung

Dubiose Äußerungen von CIA-Chef Mike Pompeo

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Caracas. Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat von den Regierungen der USA, Mexikos und Kolumbiens eine Stellungnahme zur mutmaßlichen Verwicklung in eine Verschwörung des US-Geheimdiensts CIA zu seinem Sturz verlangt. Während einer Militärzeremonie sagte der linksnationalistische Staatschef am Montag (Ortszeit), er fordere US-Präsident Donald Trump auf, sich zu entsprechenden Äußerungen des CIA-Chefs Mike Pompeo zu äußern. Dieser habe zu verstehen gegeben, dass Washington in »direkter Zusammenarbeit« mit Mexiko und Kolumbien an der Beseitigung der venezolanischen Regierung arbeite.

Venezuelas Außenminister Samuel Moncada veröffentlichte im Kurzbotschaftendienst Twitter Ausschnitte aus einem Interview mit Pompeo, das dieser im Zusammenhang mit einem Sicherheitsforum am 20. Juli in Aspen im US-Bundesstaat Colorado gegeben haben soll.

Demnach sagte der CIA-Direktor, er habe zwei Wochen zuvor in Bogotá und Mexiko-Stadt über das Thema eines politischen Wechsels in Venezuela gesprochen. Dabei habe er versucht, seinen Gesprächspartnern zu erklären, was sie tun könnten, »um bessere Ergebnisse in dieser Ecke der Welt zu erzielen«.

Das kolumbianische Außenministerium erklärte, es habe sich niemals in Venezuelas innere Angelegenheiten eingemischt. Kolumbien bestreite die »Existenz irgendeiner Aktion oder Maßnahme zur Einmischung in venezolanische Angelegenheiten«. Auch das mexikanische Außenministerium dementierte dies »in kategorischer Weise«.

Die Opposition in Venezuela verstärkt derzeit ihre Vorstöße zur Verhinderung einer verfassunggebenden Versammlung durch die Regierung. Maduro sagte an die Adresse der Opposition, am Sonntag werde die Versammlung ins Leben gerufen, »ob es regnet, donnert oder ob der Blitz einschlägt«. Der Präsident beschuldigt Washington, die Proteste gegen seine Regierung zu finanzieren. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!