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Bauern in Sorge wegen durchnässter Felder

Perleberg. Die Wetterunbilden mit schier endlosem Dauerregen machen derzeit am meisten Landwirten im Norden Brandenburgs zu schaffen. »Stellenweise stehen die Felder bis zu fünf Zentimeter unter Wasser«, sagte die Geschäftsführerin des Kreisbauernverbandes Prignitz, Christina Stettin, am Mittwoch auf Anfrage. Die Böden seien mittlerweile gesättigt. Erntefahrzeuge könnten kaum in die Schläge fahren und würden einsinken. Zudem sei das Getreide für die Ernte zu feucht. Noch ein paar Tage mit »nassen Füßen« würden die Halme schädigen und auch weniger widerstandsfähig gegen Pilze werden lassen. »Jetzt brauchen wir Sonne und Wind, damit das Wasser wegtrocknet«, sagte Stettin. »Wir hoffen aber, mit einem blauen Auge davon zu kommen.« Aus Sicht des Präsidenten des Landesbauernverbandes, Henrik Wendorff, ist die Lage derzeit für 80 Prozent des Brandenburger Getreides kritisch. »Und mit jedem Starkregen sinkt die Qualität«, sagte er der »Märkischen Oderzeitung« am Mittwoch. In Brandenburg steht Getreide auf einer halben Million Hektar Ackerland. dpa/nd

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