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Für Geld und Personal

Das Literaturhaus Lettrétage hat für das kommende Jahr erstmals eine jährliche Regelförderung aus Senatsmitteln von 150 000 Euro beantragt. Damit will diese seit elf Jahren bestehende Institution in Kreuzberg zum ersten Mal zwei feste Personalstellen, eine Sicherung ihrer Mietkosten und die Honorierung der bislang ehrenamtlich tätigen Praktikanten ermöglichen.

Bisher wurden die Aktivitäten des Hauses fast ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern gestemmt. Zudem entstehen dem Team erhebliche finanzielle Risiken, die sie persönlich tragen müssen. Diese ergeben sich unter anderem durch große Veranstaltungsprojekte sowie die räumliche Infrastruktur, die sie der freien Szene zur Verfügung stellen.

Prominente Vertreter aus der Kultur haben bereits ihre Unterstützung für dieses Anliegen zum Ausdruck gebracht, unter anderem Florian Höllerer, Joachim Sartorius und Elisabeth Ruge sowie viele Autorinnen und Autoren, unter ihnen Büchner-Preisträger Jan Wagner. nd

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