Nicolas Šustr 10.08.2017 / Berlin

Zeugnis der DDR-Bauart

U-Bahnlinie durch Berlin-Hellersdorf erhält Denkmalschutz

Spacige Abfertigungskanzel am Bahnhof Tierpark

»Dit hammse nur gemacht, weilse keene Aufzüge einbauen wollen«, mosert die Seniorin am Berliner U-Bahnhof Kaulsdorf Nord. Sie schleppt sich mit ihrem Rollator die schier endlose Rampe vom Bahnsteig zum Ausgang hinauf. Die Senatskulturverwaltung hat angekündigt, diesen und acht weitere Bahnhöfe der U5 unter Denkmalschutz stellen zu wollen. Von Tierpark bis Hönow ist die ehemalige U-Bahnlinie E der Hauptstadt der DDR bald ein Baudenkmal.

»Die Bahnhöfe haben verkehrsgeschichtliche Bedeutung als Teil der einzigen zu DDR-Zeiten gebauten U-Bahnstrecke«, heißt es in der Begründung des Landesdenkmalamts. »Im Vergleich mit den zeitgenössischen U-Bahnbauten in West-Berlin bringen die Bahnhöfe die wirtschaftlichen, bautechnischen und ideologischen Bedingungen in der DDR zum Ausdruck«, heißt es weiter.

Ein Zeugnis des »doppelten Berlins« der Zeit des Kalten Kriegs sei die Strecke, sagt Architekturhistoriker Ralf Liptau und freut sich übe...

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