Mehr als jeder Vierte hat schonmal gekifft

Mal ordentlich an der Tüte ziehen: Cannabis ist die beliebteste illegale Droge hierzulande

Was soll das hier?

Sei auch du solidarisch und unterstütze linken Journalismus mit einem freiwilligem Abo, einer Spende - oder noch besser entscheide dich für ein Digitalabo.

  • Wählen Sie ein Abo:

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

    Ich habe bezahlt.

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Minimum 5 Euro/Monat

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login

    Passwort vergessen?

  • Jetzt nicht ...

Nimmt man es genau, so ist mehr als jeder vierte Bundesbürger bereits mindestens einmal mit dem Betäubungsmittelschutzgesetz in Konflikt geraten. So viele haben nämlich schon mal gekifft. Zwar ist der Konsum nicht verboten - aber alles andere, was mit der Droge zu tun hat, also Anbau, Handel und Besitz, schon. Es sei denn, ein Arzt hat seinem Patienten Marihuana aus medizinischen Gründen verschrieben. In diesem Fall ist eine Höchstmenge von 100 Gramm pro Monat und Patient erlaubt.

Haschisch, das gepresste Harz der Pflanze, und Marihuana, die weiblichen Blüten, sind mit Abstand die beliebteste kriminalisierte Droge. 3,1 Prozent der 18- bis 64-Jährigen kiffen mindestens einmal im Monat, wie aus dem Reitox-Bericht 2016 der Deutschen Gesellschaft für Drogen und Drogensucht hervorgeht, dem Standardwerk zur Situation illegaler Drogen in Deutschland. Partydrogen wie Amphetamine oder MDMA (Ecstasy) konsumieren nur 0,5 beziehungsweise 0,2 Prozent der Bevölkerung regelmäßig. Bei den harten Drogen Kokain und Heroin sind es jeweils 0,2 Prozent.

Der Markt für illegale Rauschmittel ist gewaltig. Das Statistische Bundesamt berechnete vor zwei Jahren, dass die Menschen hierzulande im Jahr 2010 vermutlich knapp zwei Milliarden Euro für diese Drogen ausgaben. Die Polizei stellt vor allem bei Cannabis immer größere Mengen sicher. Allein die sichergestellte Menge Marihuana ist vergangenes Jahr um 55 Prozent auf insgesamt 5955 Kilogramm angestiegen.

Die harzigen Blüten wurden laut Bundeskriminalamt (BKA) überwiegend in Albanien geerntet und über die Niederlande nach Deutschland eingeführt. »Zudem dürfte auch der immer weiter verbreitete Cannabis-Indooranbau in mittlerweile vielen europäischen Staaten eine Rolle spielen«, erläuterte das BKA jüngst. Immerhin knapp 100 000 Pflanzen machte die Polizei in Deutschland bei Razzien vergangenes Jahr den Garaus. Das hierzulande weggerauchte Haschisch stammt indes zumeist aus Marokko und wird über Spanien nach Deutschland gebracht. Doch auch in Afghanistan, das mit Abstand der größte Heroinproduzent der Welt ist, werden noch bedeutsame Mengen Haschisch für den europäischen Markt hergestellt. spo

Aus dem nd-Shop
Cannabis. Was man weiß, was man wissen sollte
Für die einen ist Cannabis eine harmlose Droge, für andere der Einstieg in eine zerstörerische Sucht. Doch die Wirkstoffe dieser Pflanze kön...
14.80 €
Werbung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Jetzt aber schnell!

Schenken was wirklich Freude macht. Für diejenigen, die schon alles haben, oder auf kapitalistischen Überfluss verzichten wollen.

Jetzt bestellen oder verschenken