Deutschland, Sicherheit, Arbeit

Thomas Blum über Nullsprache und die Invasion der Grinseköpfe

Was soll das hier?

Sei auch du solidarisch und unterstütze linken Journalismus mit einem freiwilligem Abo, einer Spende - oder noch besser entscheide dich für ein Digitalabo.

  • Wählen Sie ein Abo:

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

    Ich habe bezahlt.

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Minimum 5 Euro/Monat

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login

    Passwort vergessen?

  • Jetzt nicht ...

Sie sind wieder da. Überall. Ein Entkommen gibt es nicht. An jedem Laternenmast hängen drei, vier von ihnen herum. Nein, hier ist ausnahmsweise nicht von Obdachlosen und Immobilienmaklern in Berlin die Rede, sondern von Wahlplakaten. Jedes einzelne von ihnen kann als ästhetischer Anschlag auf den Betrachter gelten. Auf jedem kann man sehen, womit Werbeagenturen heute im Schlaf Geld verdienen: mit gefotoshoppten Grinseköpfen und der handelsüblichen Null- und Nichtigsprache. Als hätte man mit der Brechstange potenzierte Langeweile erzeugen wollen. Der Job für die CDU ist wie immer der leichteste gewesen: Deutschland, Sicherheit, Ordnung, Arbeit, Polizeistaat. Schön mit Deutschlandfahne oder Bildhintergrund in den deutschen Farben: Schwarz-Rot-Gold. Zack, fertig!

Schließlich sollen von der Mischung aus Volkstümelei und sanfter Faschisierung all jene angesprochen werden, die traditionell nicht die Hellsten sind, von der BWL-Studentin bis zum verkappten Altnazi. Die SPD hält aber locker mit: ein großes Bild vom Schulzkopf, die Signalworte hat man von den CDU-Wahlplakaten der 90er Jahre geklaut: gemeinsam, Familie, Leistung, Rente, Zukunft. Die Botschaft lautet: Wir sind die SPD, die ödeste aller Parteien / Wir sind genau wie die CDU, auch optisch / Inhalte sind uns egal, wir machen alles mit / Wir haben Tradition seit 1914.

Über die Wahl wird viel gesprochen - das allein ändert noch nicht die Verhältnisse. Wir schlagen im Wahlkampf eine Schneise in die Schwafelei. Lesen Sie mit auf unserer Spezialseite zur Bundestagswahl 2017

Weihnachtsabo
Werbung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Jetzt aber schnell!

Schenken was wirklich Freude macht. Für diejenigen, die schon alles haben, oder auf kapitalistischen Überfluss verzichten wollen.

Jetzt bestellen oder verschenken