Zwischen Hast und Frust

Wolfgang Schmidbauer zeichnet das «Psychogramm einer überforderten Gesellschaft»

  • Von Irmtraud Gutschke
  • Lesedauer: ca. 7.5 Min.

Schau mal, wie eng der auffährt! Und das bei nasser Fahrbahn! Mit seinem großen schwarzen BMW denkt er sowieso, dass die Straße ihm allein gehört.« - »Nur kein Neid, der steckt doch voller Frust und reagiert sich ab.« - »Dass du immer alles entschuldigen musst!« - »Verstehen will ich. Im ›nd‹ stand, dass jeder Beschäftigte in Deutschland im vorigen Jahr Antidepressiva für durchschnittlich zwei Wochen verschrieben bekommen hat.« - »Da kannst du dir vorstellen, dass manche Leute solche Pillen das ganze Jahr über einwerfen.« - »Ärzte und Krankenkasse dürften das eigentlich nicht zulassen.« - »Was willst du denn machen, wenn einer klagt, dass er ohne Medikamente nicht mehr auskommt.« - »Die Studie der Techniker-Krankenkasse sagt auch, dass sich 43 Prozent der Beschäftigten in Deutschland abgearbeitet und verbraucht fühlen.« - »Und jeder vierte Arbeitnehmer hat innerlich gekündigt.« - »Kranke Wirtschaft!« - »Jetzt reg du dich nicht auf!«

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