Werbung

Mögen die Wahlen beginnen

Seit Montag werden die Wahlbenachrichtigungen für die Bundestagswahl und den Volksentscheid verschickt

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

»Die Wahlbenachrichtigungen werden ab heute verschickt«, sagt Landeswahlleiterin Petra Michaelis vor dem Bürgersaal im Rathaus Charlottenburg. In den Räumlichkeiten werden zur gleichen Zeit die ersten Benachrichtigungen gefaltet und in die Umschläge mit Berliner Wappen und dem Aufdruck »Wahlbenachrichtigung« gepackt. Damit kann dann in den Wahllokalen gewählt werden oder man füllt den Antrag zur Briefwahl auf der Rückseite aus. Dieser Antrag muss bis zum 22. September gestellt werden. Bis zum 24. müssen die Wahlunterlagen beim zuständigen Bezirksamt eingegangen sein. Es ist auch möglich, mit einem amtlichen Ausweis bei einer Briefwahlstelle zu wählen. Hier kann auch im Vorfeld des Wahltermins die Stimme abgegeben werden. In Charlottenburg ist die Stelle am ersten Tag schon gut frequentiert. »Wir sind schon bei 50«, sagt eine Mitarbeiterin am Montagvormittag.

In Berlin werden 2 496 096 Wahlbenachrichtigungen verschickt. Das sind 6181 weniger als vor vier Jahren. Obwohl die Stadt wächst und immer mehr Menschen in die Hauptstadt ziehen, sinkt die Zahl der Wahlberechtigten. Am größten ist der Unterschied in den Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Neukölln. Ein Grund für die Entwicklung könnte, laut Landeswahlleitung, der Zuzug von Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft sein. In Mitte und Treptow-Köpenick gab es eine entgegengesetzte Entwicklung: Hier stieg die Zahl der Berechtigten. Diese werde sich jedoch bis zur Bundestagswahl - beispielsweise durch Todesfälle - noch einmal ändern.

Besonders ist bei dieser Wahl, dass neben der Wahl des Bundestages auch eine Stimme beim Volksentscheid über die Offenhaltung des Flughafens Tegel abgegeben werden kann. »Es geht um eine Empfehlung an den Senat«, erklärt Petra Michaelis. 2 490 728 Berliner können entscheiden, ob die Bevölkerung hinter Tegel steht oder nicht. Wer mitentscheiden möchte, muss mindestens schon drei Monate in Berlin wohnen und volljährig sein.

Alle Informationen zu den Wahlen: www.wahlen-berlin.de

Briefwahl, Überhangmandate, Zweitstimme? So funktioniert die Bundestagswahl

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!