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In der Debatte um den Bau des Einheits- und Freiheitsdenkmals neben dem Berliner Schloss hat sich Berlins Landeskonservator Jörg Haspel für den Erhalt des historischen Denkmalsockels samt dazugehörigen Mosaiks ausgesprochen. »Dass der Sockel des Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmals in der Berliner Denkmalliste verzeichnet ist und ein Bodenmosaik besitzt, war allen Verfahrensbeteiligten von Anfang an bekannt«, sagte Haspel. Deshalb sollte es erhalten und in die Gestaltung eines neuen Denkmals integriert werden. Gegen die Bebauung des Sockels durch das Einheits- und Freiheitsdenkmal in Form einer großen Wippe wird seit Tagen regelmäßig vor Ort protestiert.

»Das Mosaik hat zwei Weltkriege und den Kalten Krieg überstanden«, sagte Haspel weiter. Es wäre deshalb »schwer vermittelbar, wenn ausgerechnet jetzt, da bewusst auf dem wilhelminischen Denkmalsockel ein zeitgemäßes Freiheits- und Einheitsdenkmal neu gestiftet werden soll, ein charakteristischer Bestandteil des historischen Unterbaus ohne Not abgeräumt« würde. Noch sei offen, so der oberste Denkmalschützer der Hauptstadt, ob der Bund als Bauherr das Sockelmosaik an Ort und Stelle erhalten wolle.

»Ich gehe aber davon aus, dass es in den Entwurf für das Freiheits- und Einheitsdenkmal inte᠆griert werden kann«, zeigte sich Haspel zuversichtlich. So sei sichergestellt, dass auch das Sockelmosaik der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. In den vergangenen Jahrzehnten wurde das Mosaik durch eine Asphaltschicht geschützt, die erst vor anderthalb Jahren abgenommen wurde. epd/nd

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