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44,7 Prozent positive Asylentscheide

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Knapp die Hälfte der Asylsuchenden hat im Land Berlin in diesem Jahr bislang einen positiven Bleiberechtsbescheid bekommen. Während die Gesamtschutzquote 2016 bei 62,4 Prozent gelegen habe, liege sie im Jahr 2017 bisher bei 44,7 Prozent, sagte der Mi-grationsbeauftragte Andreas Germershausen dem »Tagesspiegel«. Zu erwarten sei, dass noch mehr Menschen bleiben werden. Ein Grund dafür sei, dass zahlreiche Asylsuchende auch über Verwaltungsgerichtsverfahren ein Bleiberecht erhalten könnten. »Daher werden wir nicht nachlassen dürfen mit unseren Anstrengungen zur Integration dieser Bevölkerungsgruppe, um Erfolg für diese zu ermöglichen und Konflikte zu vermeiden«, sagte Germershausen.

Die vor allem in den Jahren 2015 und 2016 zugewanderten Flüchtlinge sollten sich bis »hoffentlich 2020 hier ihr Lebensumfeld aufgebaut haben und auch aus ihrer Selbstwahrnehmung heraus vollständig ›angekommen‹ sein«. Zugleich betonte der Migrationsbeauftragte, dass die Integration in den Arbeitsmarkt für viele Geflüchtete »noch länger als drei Jahre« dauern werde. Wichtigste Voraussetzung sei zunächst der Erwerb der deutschen Sprache, weshalb das Land Berlin Sprachkurse für alle Flüchtlinge unabhängig vom Herkunftsland anbiete.

Germershausen unterstrich, dass Berlin in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich Geflüchtete aufgenommen habe: »Also ist weder die Zuwanderung noch die Integration je abgeschlossen.« Integration und Teilhabe seien der Normalfall in Berlin und »gehören zu unserer Gesellschaft«. Dem Migrationsbeauftragten zufolge bleibt Berlin auch weiter vorbereitet auf einen möglichen erneuten Anstieg der Flüchtlingszahlen. epd

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