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20 Jahre nach dem Urknall

Die Berliner sind am Samstag (19. August) erneut eingeladen, die Museen und Ausstellungen der Stadt ausgiebig zu erkunden. An der Langen Nacht der Museen beteiligen sich im 20. Jahr rund 80 Häuser mit 800 Veranstaltungen, wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten. Etwa 30 000 Besucher werden erwartet. Shuttle-Busse bringen die Gäste auf sieben Routen von Haus zu Haus. Die meisten Museen sind bis zwei Uhr nachts geöffnet.

Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto »Made in Berlin«. »Unsere erste Lange Nacht vor 20 Jahren war der Urknall. Seither ist die Idee um die Welt gegangen«, sagt Moritz van Dülmen, Geschäftsführer der für die Organisation verantwortlichen Kulturprojekte Berlin GmbH.

Eröffnet wird die Lange Nacht am Samstag um 18 Uhr vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) im Lustgarten an der Museumsinsel. Danach starten die Häuser mit ihrem Programm. Neu sind Touren im Oldtimerbus durch die Berliner Kieze. Auch das geplante Street-Art-Museum Urban Nation und das Zentrum für Kunst in Schloss Biesdorf sind erstmals dabei. Zu den Höhepunkten zählen etwa die Präsentation von Mode und Design rund um das Kulturforum, die Nacht der Halbstarken im Museum für Kommunikation, das Experimentierzentrum im Technikmuseum und eine Open-Air-Filmreihe im Hof des Podewil.

Unter dem Motto »Prominente empfehlen« geben bekannte Berliner im Internet Geheimtipps und verraten ihre Lieblingsmuseen. dpa/nd

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