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Verband sammelte 306 000 Euro

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Die brandenburgische Volkssolidarität hat dieser Tage die Spendensammlung 2017 abgeschlossen. Wie die Landesgeschäftsstelle mitteilte, wurden mehr als 306 000 Euro für wohltätige Zwecke gewonnen. Auch in den vergangenen Jahren lag das Ergebnis über 300 000 Euro.

Zwischen dem 6. März und dem 30. April waren Ehrenamtliche von Tür zu Tür gegangen, um möglichst viele Spenden für die Unterstützung von Bedürftigen zu sammeln.

Wie der Verbandsratsvorsitzende Bernd Niederland erklärte, belastet die soziale Ungerechtigkeit immer mehr Menschen, die von Armut bedroht oder bereits betroffen sind. »Allein in Brandenburg leidet darunter laut einer aktuellen Studie jeder fünfte erwachsene Mensch«, sagte Niederland. Die Betroffenen können demnach kaum am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, fühlen sich ausgegrenzt und einsam. »Das spüren wir auch in unseren rund 700 Mitgliedergruppen und in den 62 Begegnungsstätten, aus deren Finanzierung sich die öffentliche Hand bereits soweit zurückgezogen hat, dass deren Fortbestand gefährdet ist«, beklagte Niederland. Auch wer vor Krieg und Terror aus seiner Heimat fliehen musste und sich und seiner Familie ein neues, sicheres Leben aufbauen wolle, sei willkommen, verdiene und erhalte Unterstützung.

Die Landesdelegiertenversammlung der Volkssolidarität beschloss im vergangenen Jahr, die traditionelle Spendensammlung unter dem Motto »Miteinander-Füreinander« weiterhin durchzuführen. Sie findet seit 1947 statt. Außerdem konnten seit seit September vergangenen Jahres 685 neue Fördermitglieder gewonnen werden.

Die brandenburgische Volkssolidarität unterhält Treffs und Begegnungsstätten, in denen jährlich rund 12 000 Veranstaltungen stattfinden. Von den sozialen Diensten und Einrichtungen der Volkssolidarität werden täglich etwa 9000 Menschen betreut, darunter 2300 Kinder. Von 36 000 Verbandsmitgliedern sind rund 4500 ehrenamtlich tätig. nd

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