Ex-Militärs in Peru zu langer Haft verurteilt

Quito. In Peru sind zwei ehemalige Militärs wegen mehrfachen Mordes und Folter während des Bürgerkriegs zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Der frühere Chef eines Militärstützpunkts in der Stadt Ayacucho muss 30 Jahre in Haft, der ehemalige Geheimdienstchef 23 Jahre, wie die Zeitung »Peru21« am Freitag (Ortszeit) berichtete. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sich auf dem Gelände ein Ofen zur Verbrennung von Opfern befunden hat. Laut Anklage wurden dort 1983 mehr als 50 Menschen gefoltert und ermordet. epd/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Als unabhängige linke Journalist*innen stellen wir unsere Artikel jeden Tag mehr als 25.000 digitalen Leser*innen bereit. Die meisten Artikel können Sie frei aufrufen, wir verzichten teilweise auf eine Bezahlschranke. Bereits jetzt zahlen 2.600 Digitalabonnent*innen und hunderte Online-Leser*innen.

Das ist gut, aber da geht noch mehr!

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen und noch besser zu werden! Jetzt mit wenigen Klicks beitragen!  

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!