Heiße Tage in Damaskus

Syriens Hauptstadt vibriert vor Geschäftigkeit / Doch die Internationale Messe wurde mit Granaten attackiert

  • Von Karin Leukefeld, Damaskus
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Zentrum von Damaskus summt wie ein Bienenkorb. Die Straßen sind mit Autos, Bussen und Lastwagen verstopft. Dazwischen laufen die Menschen, um zu Geschäften oder Bushaltestellen zu kommen. Überall sind Baustellen. Entlang der Mezzeh-Straße werden große Hotelanlagen errichtet, die Schukri-al-Kuwatli-Straße, die vom Ommayyaden-Platz zur Viktoriabrücke und zur Altstadt führt, wurde in Rekordzeit für den zunehmenden Verkehr ausgebaut.

»In nur einer Woche haben sie das lange Stück verbreitert, was wird erst geschehen, wenn der Wiederaufbau beginnt«, meint begeistert der IT-Student Walid. Vor drei Wochen hat er seine Prüfungen bestanden und sieht glücklich aus. »Ich werde jetzt noch den Master machen und zwei weitere Jahre studieren«, verkündet der junge Mann, der sich in einem Imbiss etwas Geld dazuverdient. So müsse er erst später seinen Wehrdienst antreten und bis dahin sei der Krieg vielleicht vorbei. Seinen roten Polo habe er ve...


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