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Kollektiv

Lexikon der Bewegungssprache

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In einem Kollektiv zu arbeiten, ist die Garantie dafür, dass man viel Zeit mit Diskutieren verbringt und nicht reich wird. Vielleicht lassen sich deshalb die meisten Menschen lieber von einem Chef tyrannisieren, als von Mitkollektivisten in die Verzweiflung treiben. Sogar Linke verzichten heutzutage mehrheitlich dankend auf Einheitslohn, geringe Arbeitsteilung und darauf, selbst Chef oder Chefin zu sein. Tatsächlich mag es manchmal einfacher sein, einen Arbeitskampf gegen den Boss zu führen, als gegen die informellen Hierarchien im selbstverwalteten Betrieb anzugehen, die zum Beispiel entstehen, weil die Kollektivältesten ihr Wissen und ihre Erfahrungen für sich behalten oder weil sich auch dort schlecht getarnte Alphatierchen herumtreiben. Nicht zuletzt weil herkömmliche Unternehmen viel bei Kollektiven abgeschaut und gelernt haben, dass Menschen mehr leisten, wenn man ihnen das Gefühl gibt, mitreden zu dürfen, ist diese Form der Arbeitsorganisation ein wenig aus der Mode gekommen. Das ist bedauerlich, denn wenn alles gut läuft, ist sie die allerbeste Form des lästigen Zeitvertreibs Arbeit, die man sich vorstellen kann, und gewinnt man Freundinnen und Freunde fürs Leben. rst

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