Alarm am Amtsgericht

Der Richterbund warnt vor wachsenden Problemen bei der Justiz. Doch ist die Lage wirklich so dramatisch?

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Wer in diesen Wochen Jens Gnisa zuhört, muss ins Grübeln kommen über den Zustand des hiesigen Rechtsstaats. Und man hört den Vorsitzenden des Deutschen Richterbundes gerade ziemlich oft. Denn Gnisa ist im Wahlkampf - für mehr Richterstellen. Und für sich selbst, er hat gerade ein Buch geschrieben: »Das Ende der Gerechtigkeit. Ein Richter schlägt Alarm.«

Ist die Lage so dramatisch? Gerade hat der Richterbund, ein Verband, in dem rund 16 000 Richter und Staatsanwälte organisiert sind, zusammen mit dem Deutschen Anwaltverein »Empfehlungen für einen starken Rechtsstaat« veröffentlicht - gewissermaßen die Wahlforderungen der beiden Juristenorganisationen. Darin wird davor gewarnt, die Infrastruktur der Rechtspflege weiter auszudünnen, in den Flächenländern sei die Lage bereits prekär. »Schon heute fehlen zudem bundesweit mindestens 2000 Richter und Staatsanwälte«, heißt es in dem Papier. Die Folge: längere Prozesse, überlastete Richter...

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