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Investieren, fördern, anschieben

Berlin und Brandenburg haben im vergangenen Jahr mit 32 Millionen Euro Filme, Serien und Games gefördert. Wie die gemeinsame Förderanstalt der beiden Länder, die Medienboard GmbH, am Dienstag mitteilte, wurden dadurch Ausgaben von mehr als 150 Millionen Euro angeschoben. Dies sei eine Steigerung um 15 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr, hieß es. Zu den Vorzeigeprojekten gehört der vierte »Bibi und Tina«-Film von Regisseur Detlev Buck, der mit der Fortsetzung des Mädchen-Pferde-Abenteuers nach Brandenburg zurückkehrte. Mit mehr als 1,6 Millionen Besuchern ist der Streifen die bisher erfolgreichste deutsche Kinoproduktion des Jahres.

Auch Wim Wenders inszenierte seinen neuen Film »Submergence« zum Teil im Studio Babelsberg. Der Romantik-Thriller feiert Anfang September beim Filmfestival in Toronto Premiere.

Zu den geförderten Serien gehören zwei mit Spannung erwartete Produktionen des Privatsenders Sky: das 20er-Jahre-Epos »Babylon Berlin« von Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries sowie der Endzeit-Mehrteiler »Acht Tage« mit Mark Waschke, Christiane Paul, Fabian Hinrichs und Henry Hübchen.

Die beiden Länderchefs Michael Müller und Dietmar Woidke (beide SPD) nannten das Medienboard einen »wichtigen medienpolitischen Impulsgeber und regionalen Wirtschaftsmotor«. Das staatliche Unternehmen ist seit 2004 Ansprechpartner der Film- und Medienbranche in der Hauptstadtregion. dpa

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