Werbung

linksUNTEN

Nach dem Verbot des linksradikalen Internet-Forums linksunten.indymedia.org ist nun im Gespräch, auch andere radikale Internet-Foren wie die Leserkommentarbereiche von bild.de, spiegel.de und welt.de zu schließen, wie die Bundesregierung mitteilte. In diesen veröffentlichten »meist anonyme Autoren regelmäßig distanzlose Agitationstexte, mit denen sie ihre eigene Verblödung dokumentieren«, erklärte Innenminister de Maizière. Die genannten Online-Leserkommentarbereiche seien seit Langem als »Sprachrohre der gewaltorientierten deutschnationalen Kleinbürgerszene« bekannt. Man sei darauf gefasst, bei Durchsuchungen Laptops, Spazierstöcke, Rohre und die gesammelten »Focus«-Jahrgänge zu finden. »Das sind typische Gegenstände, die wir aus dem gewaltaffinen anonymen Onlinekommentatorenspektrum kennen«, sagte de Maizière. »Damit muss Schluss sein! Eine Demokratie kann nur blühen und gedeihen, wenn alles verboten ist.« tbl

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln