Werbung

Spielt nicht beim Juden!

Thomas Blum über das Gebaren der israelfeindlichen Organisation BDS

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Weil die israelische Botschaft den Auftritt der Tel Aviver Sängerin Riff Cohen mit 500 Euro Reisekosten bezuschusste, sagten einige andere der zum diesjährigen Berliner »Pop-Kultur«-Festival eingeladenen Künstlerinnen und Künstler ihre Teilnahme ab. Unter Druck gesetzt worden waren sie von der von vielen als antisemitisch eingestuften Organisation BDS (»Boycott, Divestment & Sanctions«), die sich bereits seit Jahren dogmatisch und oberlehrerhaft gebärdet und drolligerweise ausgerechnet jenen Staat einem internationalen Boykott ausgesetzt wissen will, der der einzige in der gesamten Region ist, in dem demokratische Rechte noch Gültigkeit haben: Israel. Mit anderen Staaten in der Region, die von autoritären Monarchen und irren religiösen Fanatikern regiert werden und in denen es zum normalen Alltag gehört, dass Homosexuelle an Baukränen erhängt und Frauen wie Nutztiere behandelt werden, scheint die Organisation keine Probleme zu haben. Ausgerechnet Israel soll dämonisiert werden. Zu diesem Zweck stellt man sich auch schon mal vor Geschäfte, die Waren aus Israel im Sortiment haben. Im Juni erst hatte eine Handvoll BDS-Aktivisten in Berlin den Vortrag einer Holocaust-Überlebenden gestört und die Frau in unflätiger Weise angepöbelt. Von rechtsradikalen Judenhassern sind diese Leute tatsächlich nur mit Mühe zu unterscheiden.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!