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FARC-Guerilla auf dem Weg zur Partei

Gründungskongress in Kolumbien

Bogotá. Wenige Tage nach ihrer vollständigen Entwaffnung hat die frühere kolumbianische Guerilla-Gruppe FARC ihre Neugründung als politische Partei in die Wege geleitet. Rund 1200 Menschen kamen in Bogotá zu einem Gründungskongress zusammen, der über einen Namen für die neue Partei entscheiden und Kandidaten für die Parlamentswahl aufstellen soll. »Bei diesem Treffen wandeln wir die FARC in eine neue, ausschließlich politische Organisation um«, sagte FARC-Kommandeur Rodrogo Londoño.

Der Kongress soll mehrere Tage beraten, zumeist hinter verschlossenen Türen. Londoño nannte zum Auftakt einige Grundzüge der angestrebten politischen Ausrichtung: Die neue Partei trete ein für »ein demokratisches Regime, das Frieden und soziale Gerechtigkeit garantiert, die Menschenrechte respektiert und wirtschaftliche Entwicklung für alle gewährleistet, die in Kolumbien leben«. Kontroverse Debatten wurden zu der Frage erwartet, ob die neue Partei sich als revolutionär verstehen soll wie die FARC oder nicht. AFP/nd

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