Werbung

Technik und Kultur

Nicolas Šustr will einen Neuanfang bei der BVG

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Die Ausspähung vertraulicher Dokumente von Mitarbeitervertretern der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ist ein handfester Skandal. Umso erschreckender ist, dass dieser Vorgang weder Betroffene noch Außenstehende sonderlich überrascht. Denn beide Komponenten, die überhaupt möglich gemacht haben, dass es soweit kommt, sind leider sattsam bekannt.

Einerseits ist das Scheitern des Landesbetriebs an der eigenen Computertechnologie des Öfteren bereits als einfacher Nutzer zu beobachten. Wie oft allein die elektronischen Anzeigetafeln an U-Bahnhöfen und Haltestellen ausfallen, vermag kein Mensch mehr zu zählen. Die Umstellung auf ein neues System zur Betriebssteuerung sorgte dafür, dass teils tagelang Busse keine korrekten Zielschilder anzeigen konnten, auch der Fahrkartenverkauf war dann nicht möglich. Von den steinzeitlichen Fahrkartenautomaten in Straßenbahnen und U-Bahnen gar nicht zu sprechen. Da mag man sich gar nicht vorstellen, auf welchem Stand die interne Informationstechnik ist.

Dazu kommt noch die Kultur des Umgangs mit den Mitarbeitern. In den Jahren des Sparzwangs wurden sie von Menschen zu lästigen Kostenstellen degradiert. Möglichst viel Leistung sollten sie bringen für möglichst wenig Geld - und bloß nicht aufmucken.

Das Betriebsklima ist eisig geworden in den Jahren. Die BVG-Chefetage muss einen neuen Umgang mit ihren Mitarbeitern finden, damit die ihren Job gerne machen. Die wachsende Stadt ist auf sie angewiesen.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen