Zimmer frei für Melle

Stadtschreiber Bergen

Dem Berliner Schriftsteller Thomas Melle wird am Freitag in Frankfurt das symbolische Amt des »Stadtschreibers von Bergen« verliehen. Er folgt auf Sherko Fatah. Der kurdischstämmige Berliner durfte zuletzt ein Jahr lang im Stadtschreiberhaus im Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim wohnen und arbeiten. Melle (»Die Welt im Rücken«) ist der 44. Autor, dem diese Ehre zuteil wird. Damit verbunden ist ein Preisgeld von 20 000 Euro. Bücher Melles standen schon mehrfach auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises.

Im Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim steht das älteste Stadtschreiberhaus Deutschlands. Den Preis des Stadtschreibers gibt es seit 1974, verliehen wird er von der Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim. Damit wollen die Bürger der bis 1977 von Frankfurt unabhängigen Stadt zur »Bewahrung und lebendigen Weiterentwicklung« der deutschen Sprache beitragen. Über die Vergabe entscheidet eine neunköpfige Jury aus Bürgern und Fachleuten. dpa/nd

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