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Pyrrhussiege der Grünen-Realos

Aert van Riel zum Streit über die Berliner Direktkandidatin Canan Bayram

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Nicht wenige Grüne, die dem Realoflügel der Partei zugerechnet werden, hoffen nach der Bundestagswahl auf eine politisch weitgehend homogene Fraktion. Wenn es weniger kritische Stimmen gibt, erleichtert dies aus ihrer Sicht die interne Meinungsfindung. Auch dem Eintritt in eine Regierung unter Führung von Angela Merkel würde dann weniger im Wege stehen. Linke Außenseiter wie Canan Bayram, die als aussichtsreiche Direktkandidatin im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg antritt, sollen deswegen verhindert werden. Dies legen E-Mails von Grünen-Politikern nahe, deren Inhalt nun zum Teil öffentlich bekannt wurde. Der Wahlkampf der Partei wird angesichts solcher Berichte nicht einfacher. Denn die Grünen sind auf die Unterstützung unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen angewiesen. Die Wähler der Ökopartei ticken eben beispielsweise in Baden-Württemberg und in Kreuzberg sehr unterschiedlich.

Wenn die Realos ihren Siegeszug gegen parteiinterne Konkurrenten - der mit den Urwahlerfolgen von Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt begonnen hat - fortsetzen sollten, müssen sie sich wohl auch von ihren linksalternativen Unterstützern in der Bevölkerung verabschieden. Eine Partei, die nur auf eine Regierungsbeteiligung um nahezu jeden Preis mit Union und FDP schielen würde, wäre für sie denkbar unattraktiv.

Über die Wahl wird viel gesprochen - das allein ändert noch nicht die Verhältnisse. Wir schlagen im Wahlkampf eine Schneise in die Schwafelei. Lesen Sie mit auf unserer Spezialseite zur Bundestagswahl 2017

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