Werbung

Hoffnung auf einen heißen Herbst

Nelli Tügel über erste Proteste gegen Emmanuel Macrons Arbeitsrechtsreform

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

»Jetzt geht’s los«, mag so mancher denken, der sich schon fragte, wo eigentlich der berühmt-berüchtigte Widerstand der französischen Gewerkschaften bleibt in Anbetracht der Einschnitte in Arbeitnehmerrechte, die Staatspräsident Emmanuel Macron in Windeseile durchsetzen möchte. Dass die als Arbeitsrechtsreform getarnten Angriffe nun doch nicht stillschweigend akzeptiert werden, kann vielen frustrierten Franzosen sicherlich etwas Hoffnung und Zuversicht zurück geben. Wer sich nun aber schon die Hände reibt in Erwartung einer Neuauflage der Bewegung Nuit Debout, die 2016 das Land wochenlang in Atem hielt, könnte dennoch enttäuscht werden.

Denn dass der Aktionstag der linken CGT Monate nachdem die Arbeitsrechtsreform auf den Weg gebracht wurde stattfindet, hat zwar auch etwas mit der französischen Sommerpause zu tun. Vor allem aber drückt das späte Aufbegehren aus, dass es in den französischen Gewerkschaften ein durchaus ambivalentes Verhältnis zu den Macronschen Reformen gibt. Die meisten von ihnen haben daher nicht zu dem Aktionstag am Dienstag aufgerufen. Und: Selbst 2016 wurde das Loi Travail, gegen das sich die riesigen Demonstrationen, Platzbesetzungen und Streiks richteten, am Ende ja durchgesetzt. Einfach wird es also nicht, Macron noch zu stoppen. Aber - um nicht ein altgedientes Brecht-Bonmot bemühen zu müssen - einen Versuch ist es allemal wert!

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Die Serie aus dem studentischem Kosmos.

Leben trotz Studium?!

Jetzt 14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt lesen und keine Folge verpassen.

Kostenlos bestellen!

Fußball-WM - Kolumne Abseits!
nd-Kiosk-Finder