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Das nordirische Brexit-Dilemma

In dem vom Bürgerkrieg noch immer gezeichneten Belfast herrscht angespannte Stimmung

  • Von Christa Schaffmann
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.

Bis Weihnachten sind es zwar noch 102 Tage. Aber die Stadträte von Belfast haben sich bereits über die Weihnachtsbeleuchtung des Rathauses verständigt. Ein Allparteienabkommen legt fest, dass in diesem Jahr die Weihnachtsgrüße an die Bevölkerung in drei Sprachen leuchten werden: Englisch, Irisch und Ulster Scots, ein schottischer Dialekt, der in Irland gesprochen wird. Letzterer fehlte in der Vergangenheit. »Everybody will be happy«, ist Stadtrat Michael Long überzeugt. Alles, was mit Sprache und Kultur zu tun hat, wird hier sehr ernst genommen und politisch bewertet.

Weniger Freude löst bei der Bevölkerung die Nachricht aus, dass das Finanzministerium alle anderen Ressorts aufgerufen hat, Vorschläge für Budget-Kürzungen zwischen vier und zwölf Prozent zu unterbreiten. Die Budgetplanung für 2018 gestaltet sich besonders schwierig. Nordirland hat nach gescheiterten Koalitionsverhandlungen keine handlungsfähige Regierung. Kommt es z...


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