Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Besserer Schutz in Asylheimen geplant

Berlin. Rund 100 Flüchtlingsheime wollen bis Ende des Jahre besonders gefährdete Bewohner wie allein geflohene Frauen oder Kinder besser vor Übergriffen in den Unterkünften schützen. Die Heime werden dazu unter anderem speziell geschulte Gewaltschutzkoordinatoren einsetzen, wie Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) am Dienstag in Berlin mitteilte. Zudem sind bauliche Veränderungen wie getrennte Waschbereiche für Männer und Frauen geplant. Die Bewohner sollen über Gefährdungssituationen aufgeklärt werden. Die Maßnahmen gehen auf die 2016 gegründete Bundesinitiative »Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften« zurück, der laut Barley mittlerweile 37 Verbände angehören, darunter der Deutsche Caritasverband und die Diakonie Deutschland. Die Organisationen formulierten Mindeststandards, um den Schutz vor Gewalt in den Unterkünften kontinuierlich zu verbessern. Als besonders schutzbedürftig gelten Kinder, Jugendliche, Frauen und Menschen, die sich einer sexuellen Minderheit zurechnen. Sie bräuchten in den Unterkünften weiterhin dringend Schutz und Fürsprecher, erklärte Kirsten Di Martino vom Kinderflüchtlingshilfswerk UNICEF in Deutschland. epd/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln