Werbung

Von oben herab

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Die hohe Warte ist der Standpunkt, von dem aus die Welt überschaubar erscheint. Dass luftige Perspektiven auf Wien nicht nur pittoreske Aussichten ergeben, sondern stets auch kulturhistorische und machtpolitische Hintergründe haben, macht Herausgeber Sebastian Hackenschmidt schon im Vorwort dieses schönen und höchst interessanten Bandes deutlich. Bevor der Blick über die Landschaft zum touristischen »Belvedere« wurde, sei er von militärischem Interesse gewesen. Und wenn heute neue Hochhäuser in Wiens Himmel schössen, müsse man fragen, »wo sie sinnvoller Weise zu platzieren wären und wie und von wem sie genutzt werden könnten«.

Das Konzept, neben den 36 Panoramabildern immer auch den jeweiligen Aussichtspunkt fotografisch festzuhalten, ist also nicht nur von architektonischem Interesse, es hat auch einen weltanschaulichen Gehalt. Die nebenstehende Aufnahme, eines von 72 großformatigen Bildern des Fotografen Stefan Oláh, entstand übrigens auf der Aussichtsplattform des 2014 eingeweihten Donau City Tower, der einem Konsortium vornehmlich aus Banken und Versicherungen gehört. Neben kurzen Erläuterungen zu den einzelnen Motiven enthält das zweisprachige Buch (Deutsch und Englisch) drei fachkundige Essays, eine poetische Notiz von Friederike Mayröcker und eine literarische Miniatur von Friedrich Liechtenstein. mha Foto: © Stefan Oláh

Stefan Oláh/ Sebastian Hackenschmidt: Sechsunddreißig Wiener Aussichten. Verlag Anton Pustet, 192 S., geb., 29 €.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen