Werbung

Bedenken um die Sicherheit

Protest gegen »Matilda«

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Die beiden größten russischen Kinoketten werden aus Sicherheitsbedenken den umstrittenen Film »Matilda« von Regisseur Alexej Utschitel nicht zeigen. Die wirtschaftlich verbundenen Ketten Cinema Park und Formula Kino verwiesen dabei in Moskau auf »ungesetzliche Handlungen« und Drohungen der Filmgegner. Weil der Film die Beziehung des Zaren Nikolaus II. mit der Tänzerin Matilda Kschessinskaja zeigt, sieht sich Utschitel seit Monaten Protesten von Monarchisten wie konservativen Orthodoxen ausgesetzt. Inzwischen hat sich auch der russische Kulturminister Wladimir Medinski nach langem Schweigen für den angefeindeten Film mit Lars Eidinger in der Hauptrolle eingesetzt. Die Proteste von Monarchisten und konservativen Christen diskreditierten die staatliche Kulturpolitik wie die Kirche, sagte er. Nichts an dem Film sei beleidigend für die russische Monarchie.

Utschitel sagte, er rechne nicht mehr mit Protesten, wenn der Film am 26. Oktober offiziell anläuft. Eine Vorpremiere in Wladiwostok sei gut verlaufen. Allerdings musste am Montag eine Vorpremiere abgesagt werden, nachdem Unbekannte am Büro von Utschitels Anwalt zwei Autos in Brand gesetzt hatten. dpa/nd Personalie S. 4

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Verschenken Sie das »nd«

Klare Worte, Kritische Debatten und mutiger Journalismus von Links: Das »nd« wird Sie bewegen.

Jetzt verschenken oder sich selbst beschenken