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Emmy-Verleihung

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Die politische Satireshow »Saturday Night Live«, die Drama-Miniserie »Big Little Lies« und die Comedyserie »Veep« haben bei den US-Fernsehpreisen Emmys abgeräumt. »Saturday Night Live« gewann bei der Gala in der Nacht zum Montag in Los Angeles mit neun Auszeichnungen die meisten Emmys, unter anderem als beste Sketchserie und für Kate McKinnon und Alec Baldwin als beste Nebendarsteller. McKinnon hatte im Wahlkampf die demokratische Bewerberin Hillary Clinton parodiert, Baldwin den republikanischen Sieger Donald Trump. »Ich schätze, ich sollte sagen: ›Endlich, Herr Präsident, hier ist Ihr Emmy‹«, sagte Baldwin, als er den Preis entgegennahm. Damit spielte er auf Trumps Klagen an, dass er niemals für seine Reality-Sendung »The Apprentice« ausgezeichnet worden sei.

»Veep - Die Vizepräsidentin« gewann einen Emmy als beste Comedyserie. Für die Hauptrolle bekam Julia Louis-Dreyfus einen Emmy, ihren insgesamt achten und sechsten für »Veep« - Rekord. Es sei »die Rolle ihres Lebens und ein Abenteuer der puren Freude«, sagte Louis-Dreyfus. »Veep« handelt vom Alltag einer US-Vizepräsidentin und läuft seit 2012 beim US-Abokanal HBO, in Deutschland bei Sky Atlantic.

Beste Dramaserie wurde die Dystopie »The Handmaid’s Tale«, basierend auf dem Buch »Der Report der Magd« der kanadischen Schriftstellerin Margret Atwood, die sich auch auf der Bühne zeigte. Insgesamt gewann »The Handmaid’s Tale« acht Emmys, darunter für Elisabeth Moss als beste Hauptdarstellerin, Ann Dowd als beste Nebendarstellerin, Bruce Miller als bester Autor und Reed Morano als beste Regisseurin. Als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie wurde Sterling K. Brown für seine Rolle in »This Is Us - das ist das Leben« ausgezeichnet.

»The Handmaid’s Tale« ist seit diesem Jahr beim Streamingdienst Hulu zu sehen. Damit gewann Hulu als erster Streamingdienst einen Emmy in dieser Kategorie, die von vielen Kritikern als wichtigste angesehen wird. In Deutschland soll »The Handmaid’s Tale« demnächst beim Telekom-Portal Entertain TV Serien anlaufen.

Die meisten Emmys eines TV-Netzwerks gewann der Abokanal HBO, wo auch »Veep« läuft. Ebenfalls erfolgreich war die HBO-Miniserie »Big Little Lies« mit Reese Witherspoon und Nicole Kidman als Produzentinnen und Hauptdarstellerinnen. »Big Little Lies« bekam den Emmy als beste Miniserie, Kidman sowie die Nebendarsteller Alexander Skarsgård und Laura Dern wurden für ihre Darstellungen ausgezeichnet und Jean-Marc Vallée als Regisseur der Serie. »Es war ein unglaubliches Jahr für Frauen im TV«, sagte Witherspoon, und ihre Kollegin Kidman forderte: »Mehr großartige Rollen für Frauen, bitte!«

Vom langjährigen Dauersieger »Game of Thrones« gab es dieses Jahr im Nominierungszeitraum bis 31. Mai keine neue Staffel. »Wenn ihr gewinnt, dankt allen, die euch dahin gebracht haben - vor allem ›Game of Thrones‹, weil die Serie diesmal nicht wählbar war«, witzelte Emmy-Moderator Stephen Colbert. Für seine eigene Late-Night-Show ging er an dem Abend leer aus, sein Kollege John Oliver gewann zwei Emmys für die Politsatire »Last Week Tonight«.

Über die Sieger hatten die rund 22 000 Mitglieder der Academy for Television Arts & Sciences entschieden. Agenturen/nd

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