Erstaufnahme nur für erste Zeit

Andreas Fritsche ist gegen ein Festhalten von Flüchtlingen

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: 1 Min.

Das Land Brandenburg hat seine Kapazitäten in der Erstaufnahme von Flüchtlingen beträchtlich erweitert, die Landkreise haben Unterkünfte teils langfristig gemietet. Da inzwischen viel weniger Flüchtlinge ankommen, stehen schon Asylheime leer.

Bei der Frage nach der Bleibeperspektive vor der Verteilung der Flüchtlinge auf die Kommunen scheint es darum zu gehen, wer die Kosten für Unterbringung und Verpflegung trägt - und wer sich um die Tschetschenen kümmert, von denen es hinter vorgehaltener Hand heißt, dass eine erhebliche Zahl von ihnen Schwierigkeiten bereite und andere Flüchtlinge tätlich angreife.

Das sollte aber kein Grund sein, gleich alle tschetschenischen Landsleute und mit ihnen unzählige andere Flüchtlinge aus Staaten, in die sie am Ende wahrscheinlich zurückgeschickt werden, für bis zu zwei Jahre in den großen Erstaufnahmeeinrichtungen ausharren zu lassen. Hier müssten sich andere, humanere Lösungen finden lassen.

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