Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Zoll erwischt mehr Lohndrücker

Rund 2500 Verfahren wegen nicht gezahlter Mindestlöhne eingeleitet

Berlin. In Deutschland sind laut einem Zeitungsbericht in diesem Jahr bereits deutlich mehr Verstöße gegen den Mindestlohn aufgedeckt worden als im Vorjahr. Mitarbeiter der »Finanzkontrolle Schwarzarbeit« (FKS) des Zolls leiteten deswegen in den ersten sechs Monaten 2433 Ermittlungsverfahren ein, wie die »Süddeutsche Zeitung« berichtete. Im Vorjahreszeitraum seien es dagegen nur 1711 Verfahren gewesen.

Auch die Gesamthöhe der verhängten Bußgelder erhöhte sich dem Bericht zufolge deutlich, sie stieg von 11,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2016 auf fast 19 Millionen in diesem Jahr, wie die Zeitung unter Berufung auf eine Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Grünen berichtete. Ein Sprecher des Finanzministeriums begründete die gestiegenen Zahlen mit einer veränderten Arbeitsweise des FKS. Demnach würden verstärkt Bereiche und Branchen ins Visier genommen, »in denen am ehesten mit Schwarzarbeit und Mindestlohnverstößen zu rechnen ist«. AFP/nd Seite 16

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln