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Menschenrechtspreis für Dokumentation syrischer Gefängnisfolter

Nürnberg. Eine Gruppe um einen früheren syrischen Militärfotografen mit dem Decknamen »Caesar« ist mit dem Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis ausgezeichnet worden. Die Initiative hatte unzählige Fotos von in syrischen Gefängnissen zu Tode gefolterten Menschen veröffentlicht. Laudator Stephen Rapp, ehemaliger Chefankläger am Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda, sagte bei der Preisverleihung am Sonntag, er wolle den Mut des Fotografen und seiner Helfer würdigen. »Caesar« habe der Welt »unwiderlegliche Beweismittel« zur Verfügung gestellt, die »Gerechtigkeit für Syrien unvermeidlich« machten. dpa/nd

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