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Streit um Fotoverbot bei Exkursion ins AKW Temelin

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Temelin. Atomkraftgegner aus Bayern sind empört, dass sie bei einem Besuch im grenznahen tschechischen Atomkraftwerk Temelin keine Foto- und Filmaufnahmen machen dürfen. Das Verbot gelte auch für begleitende Journalisten, kritisierte Brigitte Artmann von der Bürgerinitiative »Stoppt Temelin« am Freitag in einer Mitteilung. An diesem Samstag findet die achte Temelin-Konferenz der AKW-Kritiker im Informationszentrum des südböhmischen Kraftwerks statt.

»Wir sind offen gegenüber Menschen mit anderen Meinungen«, sagte AKW-Sprecher Marek Svitak der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings müssten hierbei strenge Regeln eingehalten werden. Teil des Programms sei eine Führung für 18 Personen bis in den Turbinenraum. »Falls seitens der Besucher Interesse an Fotografien aus dem Kraftwerk bestehen sollte, macht unsere Führerin nach Absprache Fotos«, sagte Svitak. Medienvertreter seien zudem eingeladen, die Anlage »zu einem anderen Termin« zu besuchen.

Umweltschützer aus Deutschland und Tschechien halten das Atomkraftwerk des teilstaatlichen Betreibers CEZ für unsicher und gefährlich. Sie verweisen auf angebliche Sicherheitsmängel bei den Schweißnähten im Reaktorbereich. Für Kritik sorgt auch die Kombination russischer Reaktor- mit US-amerikanischer Leittechnik. Temelin ist nur rund 60 Kilometer von der Grenze zu Bayern und Österreich entfernt.

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