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Polen will enteignete Privateigentümer entschädigen

Warschau. Die polnische Regierung will Privateigentümer entschädigen, die nach dem Zweiten Weltkrieg von der kommunistischen Regierung enteignet wurden. Vizejustizminister Patryk Jaki stellte am Mittwoch einen Gesetzentwurf vor, der statt einer Rückgabe der verstaatlichten Immobilien eine Entschädigung vorsieht. Sie sollen demnach 20 Prozent des verlorenen Wertes erhalten. Profitieren sollen auch Alteigentümer, die ihre Häuser und Grundstücke schon vor 1945 verloren haben - etwa von den Nationalsozialisten vertriebene Juden. AFP/nd

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