Werbung

Überraschung mit Ankündigung

Katharina Schwirkus über die Regionalwahlen in Venezuela

  • Von Katharina Schwirkus
  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Wenngleich die Umfragen vor den Regionalwahlen eine Niederlage für die amtierende Regierungspartei von Präsident Nicolas Maduro vorhersagten, präsentierte sich die Vereinte Sozialistische Partei (PSUV) selbstbewusst und siegessicher. Im staatlichen Fernsehen krönte sie schon letzte Woche Parteimitglieder, die nach den Wahlen die neuen Gouverneure sein würden. Jetzt soll sie tatsächlich in 17 von 23 Bundesstaaten gesiegt haben.

Die Opposition gewann zwar zwei Staaten mehr als 2012, blieb aber mit insgesamt fünf Staaten weit hinter dem Ziel zurück, 18 bis 19 Staaten für sich zu verbuchen. Ihr Anführer Gerardo Blyde drückte ernsthafte Zweifel über die Wahlergebnisse aus. Noch gibt es keine abschließenden Berichte von internationalen Wahlbeobachtern; während der Wahlen ließen sie aber verlautbaren, dass diese ohne Auffälligkeiten vonstatten gingen.

Es ist zu früh, über Konsequenzen dieser Gouverneurswahlen für die allgemeine politische Lage Venezuelas zu reden. Absehbar ist jedoch, dass die radikalen Kräfte, die vor den Wahlen zu deren Boykott aufriefen, an Zulauf gewinnen werden. In ihrer Sicht hat es schon lange keinen Sinn mehr, sich an Wahlen zu beteiligen. Und damit sind neue Proteste gegen die Regierung Maduro programmiert.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!