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Raus Trilogie

100 Jahre nach der russischen Revolution bringt der für provokante Inszenierungen bekannte Schweizer Regisseur Milo Rau in Berlin sein neues Stück «Lenin» auf die Bühne. Es geht um die letzten Lebensjahre Lenins, die den Übergang vom revolutionären Aufbruch zur kommunistischen Gewaltherrschaft markieren, wie der Theatermacher sagte. Die Hauptrolle des kranken und politisch isolierten Revolutionärs auf seiner Datscha spielt eine Frau - Ursina Lardi.

Die Uraufführung am Donnerstag (19.10.) an der Berliner Schaubühne ist der Auftakt zu insgesamt drei Projekten, die Rau derzeit an dem Haus umsetzt. Vom 3. bis 5. November will er eine Art Weltparlament einberufen, das sich mit den globalen Herausforderungen der Zukunft beschäftigt. Zum Jahrestag des historischen Sturms auf den St. Petersburger Winterpalast soll am 7. November ein Forderungskatalog an den Bundestag übergeben werden.

Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe läuft am 18. November Raus Film «Das Kongo Tribunal». «Bei den drei Projekten geht es letztlich um die Frage nach den Universalorten der Welt», sagt Rau. «Lenin» ist eine pessimistische Studie über das Ende der Revolution, über das Scheitern einer Utopie. Der Kongo-Film am Schluss ist die optimistische Seite. 2015 ist es in den mehr als 20 Jahren des Kongo-Krieges erstmals gelungen, ein symbolisches Welttribunal abzuhalten und zumindest drei Fälle exemplarisch zu verhandeln. Und die «General Assembly» ist der Versuch, die großen gemeinsamen Fragen der Welt wirklich demokratisch zu besprechen.« dpa/nd

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