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1,5 Millionen für ein besseres Thüringen-Bild

Freistaat will mit einem neuen Landesmarketing gezielt gegen das vermeintliche Ost-Image vorgehen

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Erfurt. Thüringen will mit seinem neuen Landesmarketing gegen Ost-Klischees angehen und emotionaler als bisher für den Freistaat werben. Eine neue Kampagne, bei der Thüringer, aber auch Zugereiste zur Wort kämen, sei zu Wochenbeginn gestartet worden, sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD). Sie richte sich nicht wie in der Vergangenheit vor allem an potenzielle Investoren, sondern solle bei Menschen in anderen Bundesländern und in Europa Lust wecken, in Thüringen zu leben.

Die Kampagne, für die das Land pro Jahr etwa 1,5 Millionen Euro zur Verfügung habe, laufe vor allem in den Internetangeboten überregionaler Medien, kaum noch über Anzeigen. Tiefensee räumt ein, dass das Budget im Vergleich zu den Kampagnen anderer Bundesländer nicht sehr groß sei. Es lasse sich aber einiges mit dem Millionenbetrag erreichen, glaubt der Minister. Gezielt solle gegen das Ost-Image vorgegangen werden, das Thüringen laut Befragungen immer noch anhänge. »Das überdeckt, was in den letzten 27 Jahren aus uns geworden ist«, sagte Tiefensee.

Die Aktion, die vor allem die Lebensqualität des Landes in den Mittelpunkt stelle, erklärte der Minister, laufe unter dem Dach der langjährigen Standortkampagne »Das ist Thüringen«. dpa/nd

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