Werbung

Einkassiert und verkauft

Gurlitt-Schau

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Mehr als fünfeinhalb Jahre nach der Beschlagnahmung der spektakulären Kunstsammlung von Cornelius Gurlitt wird der Fund erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. In der Doppelausstellung »Bestandsaufnahme Gurlitt« sind ab Anfang November im Kunstmuseum Bern und in der Bundeskunsthalle Bonn rund 450 Werke aus der zum Teil mit NS-Raubkunstverdacht behafteten Sammlung zu sehen.

Mehr als 1500 Werke berühmter Künstler wie Monet, Cézanne, Renoir, Macke, Dix, Nolde oder Beckmann waren 2012 in Gurlitts Münchner Wohnung und später in seinem Salzburger Haus entdeckt worden. Unter dem Titel »Entartete Kunst - beschlagnahmt und verkauft« liegt der Schwerpunkt der am 2. November in Bern startenden Ausstellung auf der von den Nazis verfemten Moderne. Die Ausstellung »Der NS-Kunstraub und die Folgen«, die am 3. November in Bonn startet, legt den Fokus auf die Herkunft der Werke.

Nach Angaben des Projekts »Provenienzrecherche Gurlitt« wurden bis Mitte Oktober Forschungen zu mehr als 670 Werken abgeschlossen - das sind etwa 43 Prozent der Sammlung. Sechs Kunstwerke wurden bisher abschließend als NS-Raubkunst identifiziert. Bei etwa 110 Werken ist nach bisherigem Recherchestand ein Raubkunstverdacht nicht auszuschließen. Vier Werke von Henri Matisse, Camille Pissarro, Adolph von Menzel und Max Liebermann wurden an die Nachfahren der einstigen Besitzer zurückgegeben. Erst am Mittwoch waren zudem neue Erkenntnisse über ein Gemälde von Thomas Couture bekannt geworden. Es stellte sich als NS-Raubkunst heraus. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen