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Studierende jobben Weihnachten

Die Bescherung im Weihnachtsmann-Outfit ist in Berlin nicht mehr nur Männersache: Das Studierendenwerk vermittelt in diesem Jahr auch als Weihnachtsfrau verkleidete Studentinnen an Familien. Grund für die Einführung der neuen Figur sei, dass es meist mehr Aufträge für Weihnachtsmänner als bei der Einrichtung jobbende Studenten gebe, teilte das Studierendenwerk am Mittwoch zum Start der Buchungshotline mit. Für Kinder gibt es eine andere Geschichte dazu: Die Weihnachtsfrau sei ihrem Gatten eigentlich schon immer behilflich gewesen, etwa beim Durchsehen der Wunschzettel und dem Verpacken der Geschenke. Nun, da er wegen steigender Kinderzahlen nicht mehr alles allein bewältigen könne, gehe sie ebenfalls auf Tour.

Anders als der Weihnachtsmann trägt die Weihnachtsfrau keinen weißen Bart. »Wir empfehlen die Buchung von weiblichen Rollen vor allem dann, wenn die Kinder noch sehr jung oder eher ängstlich sind«, erklärte Projektleiterin Maria Dengel. Die Hoffnung: weniger Misstrauen bei den Kindern durch das besser sichtbare Gesicht.

Die Weihnachtsmannvermittlung gibt es seit 1949 - Studenten können sich so zum Beispiel auch schon vor Weihnachten, etwa bei Unternehmens- und Vereinsfeiern, etwas hinzuverdienen. Knapp 2700 Aufträge absolvierten 225 Studierende im vergangenen Jahr. Der seit den 1980er Jahren ebenfalls buchbare Weihnachtsengel ist dabei laut Angaben aber bislang deutlich weniger gefragt als der männliche Klassiker. dpa/nd

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