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Endgültiges Aus für City-Airport

Martin Kröger begrüßt die klare Haltung Brandenburgs

  • Lesedauer: 2 Min.

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Jetzt fällt den Tegel-Fans von FDP, CDU und AfD ihr politisches Hasardspiel zum Flughafen Tegel endgültig auf die Füße. Großspurig hatten die genannten Parteien behauptet, dass nach einem erfolgreichen Volksentscheid der Flughafen Tegel weiter offen bleiben könne. Allen Einwendungen zum Trotz, dass das Land Berlin dies gar nicht allein entscheiden könne, blieben die rechten Oppositionsparteien bei ihrer Wunschvorstellung.

Doch damit ist jetzt Schluss: den Gesellschaftern des Flughafens und vor allem Brandenburg sei Dank! Da das Nachbarland zu den gemeinsam mit Berlin getroffenen Beschlüssen steht, wird Tegel schließen müssen. Und zwar spätestens sechs Monate nachdem der BER eröffnet hat. Das Bundesland Brandenburg demons᠆triert politische Zuverlässigkeit - ganz anders als die CDU in der Hauptstadt, die einst die Konsensbeschlüsse zum Single-Airport mittrug und dann während des Volksentscheids öfter ihr Fähnchen neu in den Wind hängte.

Dass Berlin sich jetzt nicht einfach nur hinter Brandenburg verschanzt, ist klug. Man darf auf das in Auftrag gegebene Gutachten gespannt sein, das die Rechtslage zu einer Offenhaltung Tegels unabhängig einschätzen soll. Auch wenn das Ergebnis ähnlich ausfallen dürfte, nämlich das Tegel nicht offen bleiben kann. Damit die elendige Tegel-Debatte aufhört, müsste aber endlich ein verbindlicher Eröffnungstermin für den BER her. Wenn dieser tatsächlich erst 2020 öffnen sollte, wird es vorher wegen neuer Lärmschutzbestimmungen genug Probleme in Tegel geben.

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