Laschet lehnt Obergrenze für Flüchtlinge ab

Bonn. In der Diskussion über die künftige Flüchtlingspolitik hat der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) eine Obergrenze für Asylbewerber abgelehnt und für ein Zuwanderungsgesetz geworben. »Ein Grundrecht für politisch Verfolgte hat keine Obergrenze«, sagte Laschet am Sonntag vor der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Bonn. Auf der anderen Seite sei jedem, auch den Kirchen, klar, »dass man nicht jedes Jahr eine Million Menschen aufnehmen kann«. Es müsse der künftigen Regierungskoalition gelingen, das Grundrecht auf Asyl zu erhalten, auch Flüchtlingen mit eingeschränktem Schutz Hilfe zu leisten und zugleich ein Einwanderungsgesetz auf den Weg zu bringen, das legale Wege der Zuwanderung ermöglicht. epd/nd

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