Werbung

»#MeToo«-Protestmarsch in Hollywood

Hunderte Menschen gingen gegen sexuelle Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz auf die Straße

  • Lesedauer: 2 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Los Angeles. In Hollywood haben Hunderte Menschen gegen sexuelle Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz protestiert. Viele Teilnehmer, die sich als Opfer sexueller Übergriffe bezeichneten, liefen am Sonntag mit »#MeToo«-T-Shirts und Postern über den Hollywood Boulevard und am Dolby Theatre vorbei, wo seit 2002 die Oscar-Trophäen verliehen werden.

Seit Oktober werden Hollywood-Größen wie Produzent Harvey Weinstein, Schauspieler Kevin Spacey, Regisseur Brett Ratner und Komiker Louis C.K. mit Vorwürfen sexueller Übergriffe von Dutzenden Männern und Frauen konfrontiert.

»Ihr seid alle mutig«, sagte die TV-Journalistin Lauren Sivan nach Angaben der »Los Angeles Times« als Sprecherin bei der Kundgebung. Sivan zählt zu den Frauen, die Weinstein Belästigung vorgeworfen haben. Mit dem Sprechchor »keine Geheimnisse mehr, keine Lügen, kein erkauftes Schweigen« führte sie den Protestmarsch an.

Unter den vielen Demonstranten war auch die Schauspielerin Frances Fisher und die Aktivistin Tarana Burke, deren »#MeToo«-Slogan (»Ich auch«) von der US-Schauspielerin Alyssa Milano aufgegriffen und verbreitet worden war. Sexuelle Übergriffe würden überall vorkommen, aber Hollywood habe nun Tür und Tor geöffnet, sagte Burke. Diese Aktion sei der Anfang einer Bewegung, die weit über Hollywood hinausgehen werde.

Unter dem »Ich auch«-Stichwort haben sich seit Wochen Betroffene weltweit online zu Wort gemeldet. Ende Oktober gingen in Berlin rund 1000 Menschen bei einer Demonstration gegen sexualisierte Gewalt und Sexismus unter dem Stichwort »MeToo« auf die Straße. Agenturen/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen