Firmen locken mit Mogelpackungen

Im Idealfall bieten sogenannte Trainee-Programme Hochschulabsolventen eine gute Mischung aus Berufspraxis und Ausbildung. Das ist allerdings nicht überall so. Denn der Begriff ist nicht geschützt. Unternehmen können mit dem Etikett Trainee also auch Mogelpackungen verkaufen, bei denen es ihnen vor allem um billige Arbeitskräfte geht. Angehende Trainees sollten die Programme deshalb im Vorfeld auf Herz und Nieren prüfen.

Gibt es zum Beispiel kein aufwendiges Auswahlverfahren, sondern nur ein kurzes Bewerbungsgespräch am Telefon, sollten bei Bewerbern die Alarmglocken schrillen. Das ist ein Hinweis darauf, dass es ein Unternehmen mit dem Trainee-Programm nicht allzu ernst meint. Ein weiteres Anzeichen für unseriöse Angebote ist die Bezahlung: Sie sollte nur wenig unter der eines regulären Berufseinsteigers liegen.

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