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Apotheker-Irrtum

Urteile im Überblick

Das entschied das Berufsgericht für Heilberufe in Münster (Az. 17 K 5288/17.T). Der Apotheker war in gleicher Sache bereits vom Landgericht Bielefeld wegen fahrlässiger Tötung zu 7200 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Er hatte selbst darauf hingewiesen, einer 78-jährigen Patientin aus Versehen ein falsches Medikament ausgehändigt und damit möglicherweise ihren Tod verursacht zu haben. Ohne seinen Hinweis an die Angehörigen wäre jedoch der Fehler vermutlich gar nicht aufgefallen, so das Gericht. Es handele sich um ein Augenblicksversagen. Der Apotheker habe sich reuig und sehr betroffen gezeigt. dpa/nd

Missglücktes Tattoo

Eine junge Frau wollte sich eine Liebesbotschaft auf den Unterarm stechen lassen: »Je t'aime mon amour« (»Ich liebe dich, mein Schatz«). Doch das Tattoo war unleserlich und in unterschiedlichen Größen gestochen. Die Frau klagte gegen die Tätowiererin.

Das Amtsgericht München (Az. 132 C 17280/16) verurteilte die Tätowiererin zu 1000 Euro Schmerzensgeld. Zudem muss sie die Kosten für das Tattoo an die Klägerin zurückzahlen und anfallende Folgeschäden begleichen. Ein Sachverständiger hatte bestätigt, dass das Tattoo »handwerklich fehlerhaft« und der Schriftzug verwaschen und unleserlich sei. dpa/nd

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