Werbung

Degrowth

Lexikon der Bewegungssprache

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Sie streunen nachts umher und suchen in Mülltonnen nach weggeworfenem Essen. Sie steigen den Fleischfabriken aufs Dach, aber niemals in ein Flugzeug. Sie pflegen selten Kontakt zu Bankern, dafür aber ihr kleines Gemüsebeet im Stadtteilgarten. Und sie laufen nicht selten in alten, abgewetzten Klamotten herum - naja, zumindest wird ihnen das nachgesagt. Radikale Konsumkritiker haben es nicht leicht in der modernen Gesellschaft, denn sie gelten den einen als ewig gestrig und den anderen als überidealistisch. Einige von ihnen haben sich in der »Degrowth«-Bewegung zusammengeschlossen. Sie kämpfen für eine Wirtschaft, die nicht wächst, sondern schrumpft, weil die natürlichen Ressourcen der Erde irgendwann verbraucht sind. Und das beinhaltet für sie praktische Konsequenzen für das eigene Leben: weniger arbeiten, weniger konsumieren. Solche Forderungen rufen aber linke Kritiker auf den Plan, die meinen, der einzelne Mensch könne nicht für die Fehler eines ganzen Systems verantwortlich gemacht werden. Wer ohnehin schon unter kapitalistischen Verhältnissen leide, würde sich nach Ansicht anderer Bewegungslinker von der Losung »weniger ist mehr« kaum angezogen fühlen. Was die Kritiker jedoch gern übersehen: Viele »Degrowth«-Anhänger üben bereits selbst den Verzicht, und auch die Kritik am Kapitalismus spielt in der Bewegung eine nicht unerhebliche Rolle. mze

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Die Serie aus dem studentischem Kosmos.

Leben trotz Studium?!

Jetzt 14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt lesen und keine Folge verpassen.

Kostenlos bestellen!