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Evangelische Kirche prüft neue Beteiligungsformen

Bonn. Die evangelische Kirche will nach dem 500. Reformationsjubiläum neue Wege gehen. »Überzeugende neue Formate und kluge Strukturen« sollen dazu beitragen, den Dialog mit der ganzen Gesellschaft zu vertiefen, heißt es in einem Grundsatzpapier, das die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Mittwoch in Bonn zum Abschluss ihrer Jahrestagung verabschiedet hat. Aus Sicht der Synode wurde über die Frage der Kirchenmitgliedschaft vielfach diskutiert. Es liege nahe, »weiter über ergänzende oder alternative Formen der Beteiligung am kirchlichen Leben beziehungsweise der Zugehörigkeit zur Kirche nachzudenken«. »Der biblische Auftrag knüpft die Gemeinschaft der Gläubigen nicht an die Kirchensteuerzahlung«, sagte Synodenpräses Irmgard Schwaetzer in der kontroversen Debatte über den Beschluss. Vizepräses Klaus Eberl sprach am Rande der Beratungen von einem »Bedürfnis vieler Menschen, Kirche erst einmal auszuprobieren«. epd/nd

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