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  • Holocaust und Erinnerungsarbeit

Botschafter des Guten

Deniz Sezer hat türkisch-muslimische Wurzeln und wurde christlich erzogen. Seinen Zivildienst leistete er in einem Holocaust-Museum in Australien. Von René Jo. Laglstorfer

  • Von René Jo. Laglstorfer
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.

Er ist erst acht Jahre alt, doch die Jugendlichen auf dem Fußballplatz, die sich selbst als Nazis bezeichneten, sind Deniz nicht mehr aus dem Kopf gegangen. »Ich hatte den Begriff Nazi vorher noch nie in meinem Leben gehört und fragte meine Mutter, was das zu bedeuten hatte«, erinnert er sich. Fünf Jahre später besuchte Deniz mit der Schule die Gedenkstätte Mauthausen, etwa 20 Kilometer von der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz entfernt. Das größte ehemalige Konzentrationslager (KZ) Österreichs ist für die Alpenrepublik das, was Dachau für Deutschland und Auschwitz für Polen symbolisiert: die industrielle Massenvernichtung von Menschen. »Ich begann selbst Nachforschungen anzustellen und war nach den ersten Artikeln so geschockt, dass ich den Computer ausschalten musste«, sagt der heute 20-Jährige.

Sein Interesse am Zweiten Weltkrieg wuchs. Als Deniz von einem Schulkollegen hörte, dass dessen Bruder im Rahmen der immer noc...

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